TEN Wirkungen
1 befeuchten / nähren und kühlen
Befeuchten / nähren:
Unter Befeuchten ist die Anregung der eigenständigen Säfte- und Stoffneubildung des Körpers zu verstehen. Nähren dagegen umschreibt die Zuführung von Säften und Stoffen von ausserhalb wie z.B. Phytoöstrogene.
Kühlen:
Kühlen bezieht sich auf die energetische Wirkung, die Temperatur und die Reduktion der Aktivität von Lebensprozessen. Kühlen heisst auch, Säfte zu verdicken.
Indikationen: Hitze-Erkrankung durch Eindringen von äusserer Sommer-Hitze in den Körper
Symptome: Fieber, Durst, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Diarrhöe
Urin: wenig dunkler Urin
Zunge: rote Zunge mit gelbem Belag
Puls: schneller Puls
1 Schärfen ausleiten
Schärfen ausleiten:
Schärfen sind gewebereizende Stoffe, welche oft eine Entzündungsreaktion auslösen können. Man kann sie unterscheiden in körperfremde Schärfen wie Bakterien oder Schwermetalle und körpereigene Schärfen, wie z.B. Harnsäure oder Stoffwechselendprodukte.
Um Schärfen auszuleiten werden häufig kalte aber auch wärmende Therapeutika eingesetzt.
1 trocknen und kühlen
Trocknen:
Unter Trocknen ist das Ausleiten von übermässiger Feuchtigkeit aus den Zellen sowie aus dem Körper und auch der zusammenziehende, adstringierende Effekt zu verstehen.
Kühlen:
Kühlen bezieht sich auf die energetische Wirkung, die Temperatur und die Reduktion der Aktivität von Lebensprozessen. Kühlen heisst auch, Säfte zu verdicken.
Rezeptur
Tinktur; 50 ml; kühlend; bitter; kühlend, befeuchtend, nährend, Nervenberuhigend
Wurzelstock ( rhiz. ); Tinktur; 40 ml; wärmend; scharf, aromatisch, bitter; wärmend, nährend, befeuchtend, verdauungsstärkend
Wurzelstock ( rhiz. ); Tinktur; 10 ml; neutral; süss; nährend, befeuchtend, ausgleichend, Verdauungsstärkend
Zubereitung
3-4 x tgl. 30 Tropfen Glycyrrhiza mit 1 Teelöffel Heilerde auf 1 Glas Wasser einnehmen, ½ Std. bis 1 Std. vor dem Essen .